Für drei Tage teilen sie Glauben und Leben miteinander. Viele Freundschaften werden geschlossen. Und man hat das Empfinden, dass die Leute das finden, was sie sich bewusst oder unbewusst wünschen: Gemeinschaft, ungetrübte Freude und das Wissen, dass man mit Gleichgesinnten unterwegs ist. Gerade die Gefährtenschaft im Glauben ist im Alltag so selten geworden. An der Wallfahrt können sich die Pilger und Pilgerinnen an das erinnern, was sie sind: Wanderer zwischen Zeit und Ewigkeit.
Sein Lebensweg war über weite Strecken hin das eines einfachen Schweizer Bergbauern. Zwar hoch angesehen und im öffentlichen Leben engagiert, war er doch wie viele andere ein Familienvater, ein strebsamer Bauer, ein Dorfbewohner, der das Leben mit den Nachbarn teilte.
Auffällig aber ist, dass sein Weg früh schon Unterbrechungen zu ließ. Er zog sich oft zum Gebet zurück, er hatte auch zu seinen öffentlichen Ämtern soviel Distanz, dass er sich dort verweigerte, wo er Ungerechtigkeiten vermutete. Da er das Eingreifen Gottes zuließ, fand er den Weg, den Gott ihm für die letzten zwanzig Jahre seines Lebens zugedacht hatte.
Die Wallfahrer können erleben, wie gut es ist, wenn man den Alltag unterbricht. Inne-halten tut gut. Nur so sind wahre Begegnungen möglich. Gerade die Menschen aus dem ländlichen Raum sehen in Nikolaus von Flüe einen Mann, der aus ihrer Welt kam, der seinen Zeitgenossen und darüber hinaus den Menschen gezeigt hat, auf was es ankommt. Das zu entdecken ist ein wesentlicher Grund für das Wallfahren.
Die Wallfahrt des Männerwerkes findet zu Beginn des Maimonats statt. Nicht zuletzt ist gerade zu dieser Zeit die Bergwelt ein wunderbarer Rahmen für das, was wir in Sachseln feiern.
Sie sind herzlich eingeladen sich der Pilgergemeinschaft anzuschließen.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Büro des Männerwerkes.






